Digitale Fotografie: Ohne Software geht nichts mehr
In der digitalen Fotografie spielt die richtige Software eine entscheidende Rolle. Und die Software Entwickler haben in den vergangenen Jahren weder Kosten noch Mühen gescheut, immer neue Funktionen zu erarbeiten, um die Fotos noch besser zu gestalten. So können beispielsweise einzelne Bildpunkte eines Motivs, das aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert wurde, so bearbeitet werden, dass daraus ein völlig neues Bild entsteht. Auch die Schärfentiefe, die in ihrer Ausdehnung optisch begrenzt ist, kann dank moderner Software problemlos vergrößert werden. Mittlerweile ist es sogar möglich Elemente im Bild, die als störend empfunden werden, zu entfernen und die daraus entstehenden leeren Bereiche automatisch auffüllen zu lassen.
Durch eine falsche Kamerahaltung oder ein kompliziertes Motiv erscheinen Bilder oft unnatürlich. So gibt es den schiefen Horizont oder ähnliche Motive, die sich nicht perfekt abfotografieren lassen. Solche Fehler im Bild können ebenfalls behoben werden. Meist reichen wenige Mausklicks aus oder die störenden Linien können einfach so nachgezeichnet werden, wie sie im Bild verlaufen sollen.
Kontraste sind ein weiterer Punkt, den die modernen Bildbearbeitungsprogramme erfüllen. Sensoren an den Kameras sind zwar sehr hochwertig gefertigt, doch können sie stets nur eine begrenzte Anzahl von Farbabstufungen erfassen. Erst recht gilt dies für Ausgabegeräte, wie Drucker und Co. Moderne Programme zur Bildbearbeitung merzen auch diese Fehler einfach aus.
Sogar Objektive, die immer hochwertiger und ausgefeilter werden, sind nicht unfehlbar. Das liegt oft an den physikalischen Gesetzen. Sie können mit der richtigen Software außer Kraft gesetzt werden. Die notwendigen Daten werden im EXIF-Format gespeichert und können mit entsprechenden Programmen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Dabei werden viele Verbesserungen, angefangen von Verzerrungen über Aberrationen bis hin zu Randabschattungen und Verzeichnungen, automatisch durchgeführt.
Mit Hilfe moderner Software wird es zudem möglich, dass die Bilder sehr gut geordnet werden. Geodaten, die in einigen Kameras bereits mit gespeichert werden, ermöglichen eine eindeutige Zuordnung der Bilder zu den Orten, an denen sie entstanden sind und vieles mehr. Wer sich weiter über Kameras und Softwarelösungen für die vielfältigen Probleme der digitalen Fotografie informieren will, darf auf keinen Fall eine der größten Messen, die Photokina, verpassen. Sie findet in diesem Jahr vom 21. bis 26. September in Köln statt.