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Autofokus oder manueller Zoom?

Der Autofokus ist in den meisten Fällen die bessere Wahl, wenn es um die Aufnahme scharf eingestellter Fotos geht. Beim manuellen Zoom besteht immer die Gefahr, dass ein Bild verwackelt, wenn entweder das Motiv sich bewegt oder die Kamera nicht absolut ruhig gehalten wird. Das ist vor allem dann gegeben, wenn Nahaufnahmen oder Portraitbilder geschossen werden. Deshalb greifen ungeübte Fotografen, die nicht über ein Stativ verfügen, besser auf den Autofokus zurück, um optimale Fotos zu erzielen. Nur versierte Fotografen stellen den Zoom lieber manuell ein, weil sie dann mehr Einfluss nehmen können, was die anschließende Wirkung des Bildes betrifft.

Beim Autofokus weisen die meisten Kameras voreingestellte Standardeinstellungen auf. Je nach Kameramodell kann zwischen mehreren Messfeldern gewählt werden, wobei mindestens drei Messfelder vorgegeben sind.

Das Piktogramm, das ein ausgefülltes Rechteck zeigt, welches in Klammern steht, bedeutet, dass bei der Aufnahme das am nächsten gelegene Objekt als Messfeld ausschlaggebend ist. Wenn bestimmte Details in den Vordergrund gerückt werden sollen, weil sie auf dem Bild die Hauptrolle spielen, sollte eine Einstellung ausgewählt werden, bei der der Fotograf mehr Einfluss nehmen kann. Häufig liegen Details am Rand nicht im Messfeld der vollautomatischen Einstellung. Hierfür bietet sich die Einzelfeldsteuerung an, die durch ein Piktogramm angezeigt wird, auf dem eine in Klammern stehende kleinere Klammer abgebildet ist.

Sollen bewegliche Objekte abgelichtet werden, muss die dynamische Steuerung zum Einsatz kommen. Das empfiehlt sich zum Beispiel bei der Aufnahme spielender Kinder oder beim Ablichten in Tierparks oder ähnlichem. Die dynamische Steuerung wird durch eine in Klammern stehende kleine Klammer angezeigt, bei der auf beiden Seiten noch ein Punkt eingezeichnet ist.